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Jürgen Landsmann

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Jürgen



Die Geschichte des alten Stiftshauses


Anno 997 wird das Damenstift für den niederen Landadel von der Äbtissin des Hochadelstiftes Essen gegründet. Sie war die Enkelin des römisch-deutschen Kaiser Otto I.. auch genannt dem Großen. Wahrscheinlich wurde eine alte Burganlage des "freien Eggihart und seiner Gattin Rikilt" den Ruoldingern - daher der Name Rellinghausen -, für dieses Kanonenstift verwendet.

Rellinghausen las an der Nahtstelle (Frankenstraße) der Interessenbereiche des sächsischen Stiftes Essen und der fränkischen Abtei Werden. Seit 943 n. Chr. war die Eigenkirche des Eggihart der Abtei Werden (heute St. Lumbertus) zehntpflichtig. Man darf von einer Absteckung der Interessensphären beider bedeutenden kirchlichen = politischen Zentren (Essen und Werden) sprechen: Schließlich verläuft hier auch die Stammesgrenze zwischen Franken und Sachsen, was bis zur heutigen Zeit spürbar ist.

Das Rellinghauser Damenstift war im Mittelalter beachtlich reich und angesehen. Viele Gutshöfe bis in die Niederlande hinein und viele Weingüter am Rhein gehörten dem Sift.

Für die Familien des regionalen Landadels war es eine Ehre und Aufgabe zugleich, eine ihrer Töchter in solche Stifte zu entsenden. Das waren durchaus nicht Refugien für unverheiratete, wie man lange Zeit gelästert hat, sondern solche Stifte waren Informations-Zentren und Nachrichtenbörsen für die führenden Kreise, darüber hinaus Beratergremien für die Herschenden; also eine Vorläuferart unserer heutigen Parlamente.

Organisation und Anlage des Stiftes entsprachen etwa den Ordensklöstern; jedoch waren einzelne kleine Häuser für die Stiftsdamen anstelle gemeinsamer Dormitoren und Refektorien üblich. Das erklärt auch das Fehlen größerer baulichen Anlagen. Aus Stein gebaut war die Kirche, die Umfassungsmauer und das zentrale Versammlungshaus, eben unser Steinhaus BEI GINO in alten Stiftshaus.